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Radio-Reihe über die Alpen


"Diagonal" auf Radio ORF Ö1

Eine meiner Lieblings-Radiosendungen widmet sich meinem Lieblingsthema: Mit der Sendung "Die Alpen" (1) "Leben und Wohnen" hat am vergangenen Samstag die dreiteilige Reihe der Sendung "Diagonal" über die Alpen begonnen. Kommenden Samstag geht es um "Gehen und Fahren".
Gion Caminada: Vrin - Totenstube  / Vrin - Wohnhaus

Ein Beitrag in "Leben und Wohnen" berichtet aus dem vom Aussterben bedrohten Schweizer Bergdorf Vrin in Graubünden, das dem Einsatz des Architekten Gion A. Caminada und zähen und kämpferischen Gemeindebürgern ein Konzept für Leben, Wohnen und Arbeiten in den Alpen verdankt, das Schule macht.
Postauto
In der Sendung "Gehen und Fahren" wird ebenfalls aus Graubünden berichtet: Wie funktioniert der öffentliche Nahverkehr in alpinen Regionen? Am Beispiel der Rhätischen Bahn und des Postautos wird eine Erschließung des ländlichen Raums gezeigt, von der wir hier in Österreich nur träumen können.

oe1 livestreamDie Sendungen können auch international über den Livestream von Radio Ö1 gehört werden. Sendetermin für "Die Alpen (2): Gehen und Fahren": Samstag, 19. Juli 2008, 1705.

Bei zwei Beiträgen zu diesen beiden Sendungen durfte ich bei der Entstehung dabei sein.

Rhätische Bahn (RhB) - Landwasser-Viadukt

Sonja Bettel u. Postauto-ChauffeurWährend fast einer Woche in Graubünden habe ich ORF-Redakteurin Sonja Bettel bei vielen Interviews und Reportagen begleitet. Ich kenne den Kanton schon sehr lange und mittlerweile fast wie meine Westentasche. Trotzdem haben die vielen Fahrten mit der Rhätischen Bahn und dem Postauto wieder ein anderes Bild dieser Gegend ergeben. Besonders aber die Interviews in Vrin und zum Werdegang dieses Dorfes in den letzten Jahrzehnten haben interessante Einblicke ergeben in das Leben in einer Region, die mich mit ihrer faszinierenden Landschaft bisher vor allem als Maler und Fotograf interessiert hat und der ich den überwiegenden Teil meiner Werke verdanke, was die Sujets angeht.

Nachsatz: Die Rhätische Bahn dient nicht nur dem öffentlichen Nahverkehr in Graubünden, sondern ist auch aus dem Tourismus des Kantons nicht wegzudenken. Die z.T. mehr als 100 Jahre alten, spektakulären Gebirgsstrecken sind eine bahntechnische Pionierleistung und in der vergangenen Woche als dritte Eisenbahnlinie nach der österreichischen Semmeringbahn und den indischen Mountain Railways in das UNESCO-Welterbe aufgenommen worden.

 

Geschrieben am 13. Juli 2008 von tb

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